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Werkstoffprüfung vom Profi

By on November 23, 2017

Um Werkstoffe, zum Beispiel Verschweißungen bei Stahlkonstruktionen hinsichtlich ihrer Qualität zu prüfen gibt es die sogenannte Werkstoffprüfung. Welches Ziel eine solche Prüfung von einem Werkstoff hat und wie sie erfolgt, kann man nachfolgend in diesem Informationsartikel erfahren.

Das ist eine Werkstoffprüfung

Grundsätzlich soll die Werkstoffprüfung zahlreiche Aufgaben erfüllen. So soll sie die Qualität von Materialien, zum Beispiel von Bauteilen oder aber auch deren Verarbeitung überprüft werden. Ein Beispiel wo zum Beispiel die Verarbeitung überprüft wird, wäre nach dem Schweißen die Schweißnaht. Anhand der Prüfung vom Werkstoff, kann man die Fehlerfreiheit, aber auch die Belastbarkeit und letztlich dadurch auch die Lebensdauer ermitteln. Bei der Prüfung können verschiedene Verfahren, so zum Beispiel mit einer mechanischen, chemischen oder einer thermischen Wirkung zum Einsatz.

 

Werkstoffpruefung

Diese Unterschiede gibt es bei einer Werkstoffprüfung

Im Zusammenhang mit einer Werkstoffprüfung muss man wissen, man unterscheidet hier zwischen drei unterschiedlichen Arten. Die erste Art der Prüfung ist die zerstörungsfreie Prüfung, die zweite Art ist die bedingt zerstörungsfreie Prüfung und die letzte Prüfungsarte ist die zerstörende Prüfung. Letztere Art der Prüfung kommt gerade bei Serienproduktionen zur Anwendung, wenn ein Produkt aus einem Herstellungsprozess hinsichtlich der Qualität überprüft werden soll. Bei der zerstörungsfreien Prüfung setzt man zum Beispiel auf die Röntgentechnik oder Ultraschall ein. Wobei die Liste der möglichen Prüfmethoden damit nicht abschließend ist. Auch gibt es bei den einzelnen Prüfmethoden noch zahlreiche Unterschiede. So unterscheidet man bei der Ultraschalltechnik zum Beispiel zwischen zwei Verfahren, die in unterschiedlichen Frequenzstärkenarbeiten.. Welches der Verfahren sich für eine Prüfung eignet, ist immer auch davon abhängig, was letztlich geprüft werden soll. So eignet sich zum Beispiel die Röntgentechnik nicht immer als Prüfverfahren. Wie man Prüfungen bei einem Werkstoff durchführen muss, auf was man hierbei achten muss, ist in DIN-Normen geregelt.

Durchführung der Werkstoffprüfung

Werkstoffprüfungen finden entweder durch die Materialprüfanstalten der Bundesländer statt, hier vor allem im Hinblick auf Bauprodukte. Neben dieser Einrichtung, gibt es noch privatwirtschaftliche Unternehmen die die Werkstoffprüfung anbieten. Beispielhaft ist in diesem Zusammenhang der TÜV zu nennen. Unternehmen mit eigenen Produktionen verfügen oftmals mittlerweile im Rahmen der Qualitätskontrolle über entsprechende eigene Prüfeinrichtungen, mit denen sie eine Werkstoffprüfung vornehmen können. Dies spart für die Unternehmen nicht nur Kosten, sondern erlaubt auch eine stetige Überwachung der Produktion hinsichtlich der Qualität. Fehler können dadurch schnell erkannt werden. Hierbei muss man aber auch beachten, bevor oftmals Produkte eine Zulassung für den Handel bekommen, muss es eine Prüfung vom Werkstoff durch eine behördliche oder anerkannte Prüfeinrichtung geben.